#corontent: Wie geht es dir, Susanne Schlindwein?

susanne schlindwein

Susanne, Anfang 30, lebensbejahend und seit 2019 nebenberuflich Achtsamkeitscoach. Unverfrorene Optimistin mit der Mission anderen Menschen wieder zu zeigen, dass es sich lohnt den Fokus weg zu nehmen, von den vermeindlich “schlechten” Dingen und Situationen, die nicht änderbar sind, hin zu den Möglichkeiten und Chancen, etwas für sich selbst, andere und die (Um)welt zu verbessern 🙂

1. Wie geht es dir?

Mir gehts, trotz „Weltkrise“ überwiegend gut. Körperlich und seelisch. Wenn es mir mal weniger gut geht, bin ich froh, dass ich es mittlerweile bemerke. Das war nicht immer so. Aber mittlerweile zeigt mir mein Körper durch Anspannungen jeglicher Art, dass ich jetzt hinhören darf, meinem Körper und vor allem meinem Geist Zeit und Ruhe geben darf, auch die „schwierigen“ Emotionen wahrzunehmen, anzunehmen und durchlaufen zu lassen, damit sie nicht stecken bleiben und es mir danach wieder besser gehen kann. Da hilft es durchaus, sich mal seinem (Welt)schmerz so richtig hinzugeben und alles raus zu lassen, was da nicht mehr rein gehört.

2. Was tust du gegen Lagerkoller?

Ambitioniert versuche ich, erst gar keinen Lagerkoller aufkommen zu lassen. Da ich mich und meinen Partner – mit dem ich seit 12 Jahren zusammen bin – und wir seit einigen Jahren unser
Zusammenleben vom Kinderzimmer auf eine schöne Wohnung ausgeweitet haben, kenne, weiß ich mittlerweile ganz gut abzuschätzen, wann ich meinen Freiraum brauche und den – ganz wichtig! – nehme ich mir dann auch.

Wenn ich- auf Grund meiner Rolle als Frau- doch mal merke, dass mir jetzt – auf Grund dieser „speziellen“ Situation, die Wände zu nah kommen hilft vor allem eins: die Natur und Entspannung. Entweder ich gehe alleine raus aufs Feld und nutze die Stille und Genügsamkeit der Natur, gucke einfach aus dem Fenster und erfreue mich der Vögelchen,vdie umher fliegen oder ich höre mir die ein oder andere geführte Meditation an, um mir innerlich einen größeren Raum zu verschaffen- Hier kann ich die Fantasiereisen von Danielle Deckert nur empfehlen, da sind wir schon bei der nächsten Frage…;)

3. Hast du Lese-/Ankuck-/Anhörtipps?

Ich liebe jegliche Podcasts über Zeitqualitäten, Astrologie oder das, was mich gerade durch
die Überschrift anspricht. Zur Zeit sind es vermehrt die Podcasts „Pure Inspiration“ von Sonja
Kopplin, „Wie oben, so unten“ von Be Mervellous oder (und hier gibt es auch eine so tolle
Gehmeditation für den achtsamen Spaziergang!) „Unbeschwert ernährt“ von Lenatura.

Das Buch, das ich z.Zt. lese hat den Titel „Die Glücksformel“ von Stefan Klein, schon ein
etwas älteres Exemplar, daher sicher nicht 100% auf dem neuesten Forschungsstand, aber
dennoch sehr interessant, wenn man sich für positive Psychologie interessiert und auch
einen Einblick in die bio-chemischen Hintergründe erfahren möchte.