#corontent: Wie geht es dir, Michaela Scheppler?

michaela scheppler

Michaela ist seit über 20 Jahren Kauffrau für Bürokommunikation in einer Fonds-Vermögensverwaltung. Den Gegenpart bildet die Ausbildung zur Massage- und Wellnesstherapeutin. Das Thema Massagen interessierte sie bereits im Teenager-Alter, angepackt hat sie es aber erst in 2015. Angefangen mit den mechanischen Massagen, bei denen Griffe und Abläufe vorgegeben sind, findet sie immer mehr den Weg zu Massagen, die intuitiv ausgeführt werden. Sie fasziniert, was Berührung bei Menschen – im Speziellen Frauen – bewirkt. Gerade Frauen sollten zu sich und ihren Körpern endlich zurück finden und das „Frau sein“ ehrlich, authentisch und ohne Scham leben.

1. Wie geht es dir?

Ich bin Deutsche und wohne in Frankreich. Als „Grenzgängerin“ war es ein mulmiges Gefühl, in einem fremden Land fest zu sitzen, selbst wenn es nur 10 Meter hinter der Grenze ist. Anfangs war die Situation sehr gruselig. Da diese Angst auf Halbwissen gestützt war, verpuffte sie, als dann klar war, welche Beschränkungen wie für wen wann umgesetzt werden. Da ich die Ruhe und Stille sehr mag, finde ich es gar nicht schlimm, dass nicht mehr alles gerade mal so selbstverständlich ist. Automatisch und fast schon magisch wird das Leben verlangsamt und intensiviert das eigene Leben und das Familienleben.

2. Was tust du gegen Lagerkoller?

Da ich nach wie vor als Angestellte in einem Büro arbeite, habe ich mir mein Homeoffice für diese Tätigkeiten eingerichtet. Somit hab ich vormittags immer was zu tun. Alleine, dass ich in Schlabberklamotten den Laptop anwerfen kann, zeichnet mir jeden Morgen ein breites Grinsen ins Gesicht.

Ich bin zudem in der gesegneten Lage, den eigenen Garten nutzen zu können, so dass die Natur greifbar ist und das Wetter macht ja auch mit. Ich kann über Stunden einfach nur irgendwo hin starren, sei es auf der Couch (meistens mit der Katze aufm Schoß) oder im Garten. Ich lese Bücher, ich höre Musik, 1x wöchentlich nehme ich am Yin Yoga-Onlinekurs teil. Mir tut das unheimlich gut. Ich verbringe bewusst Zeit zuhause und empfinde fast nie Langeweile. Meine Katze ist sichtlich verwirrt, dass ich den ganzen Tag in Ihrem Anwesen verbringe. Mittlerweile hat auch sie sich daran gewöhnt und schläft gerne auf meinem Hals, Kopf oder auch mal Gesicht.

3. Hast du Lese-/Ankuck-/Anhörtipps?

Momentan lese ich mich durch Bücher mit dem Thema „Berührung“ von Werner Bartens und Dr. Martin Grunwald. Letzterer schrieb das Buch „Homo Hapticus – Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können“ – total faszinierend für jene, die das Thema spannend finden.

Bei Serien schwankt es bei mir zwischen Action wie “The Black List“, die ich in kürzester Zeit sozusagen inhaliert habe, bis hin zu seichten Serien, wie „Working Mums“, die ich aktuell gerade schaue. Habe mich zuerst gar nicht dafür interessiert, weil es um das Leben frisch gebackener Muddis geht, bin dann aber „hängen“ geblieben, weil es einfach so lustig ist und ich nicht denken muss.

Den MyMonk-Blog lese ich schon seit Jahren gerne und seit Neustem hör ich auch den dazugehörigen Podcast. Das Thema Podcasts ist für mich neu. Da muss ich mich noch einfinden.